Region der Wege
In der letzen Leader+ Förderperiode konnten im Leitprojekt „Region der Wege“ einige wesentliche Akzente gesetzt werden. Einerseits wurde das bestehende Wegenetz erweitert und qualitativ verbessert, was zu einem starken Anstieg der Besucherfrequenz führte. Als besonders erfolgreiche Beispiele sind hier der „Gründerweg“ von St. Lamprecht nach Mariazell, der „Bründlweg“ am Pogusch oder der „K & K – Winter-Wunder-Wander-Weg“ von Kindberg nach Kapfenberg zu nennen. Die Attraktivität dieser Wege war auch immer mit attraktiven „Zielen“ entlang der Wege verbunden. Der Wanderer suchte neben der Erfahrung des Gehens auch noch zusätzliche Erlebnisse auf seiner Wanderung. Diese Erlebnisse waren vielfältiger Natur. Einerseits spielten kulinarische Attraktionen eine wichtige Rolle, andererseits aber auch Natur- oder Kulturerlebnisse.
Auf diesen erfolgreichen Ansätzen soll auch in der aktuellen Leader-Förderperiode von 2007 – 2013 aufgebaut werden.
Die Vision lautet:
In der „Region der Wege“ schaffen wir verbindende Erlebnisse!
Diese Vision basiert darauf, dass es neben der vorhandenen Infrastruktur (Wege, Gastronomie, Nächtigung, etc.) auch ein starkes Erlebniselement geben muss, welches den Gast erst dazu animiert die Strapazen des Gehens (oder Fahrens) auf sich zu nehmen. In der kommenden Förderperiode soll ein besonderes Augenmerk auf die Schaffung solcher Erlebnisse gelegt werden. Diese Erlebnisse können vom Naturgenuss über den Kulturgenuss bis hin zum kulinarischen Erlebnis gehen. Um diesen Aspekt des Erlebnisses auch positiv abzusichern ist es notwendig die Basisinfrastruktur sicher zu stellen.
Die Basis bilden die Natur- und Kulturschätze unserer Region die in reichlichem Ausmaß vorhanden sind. Darauf aufbauend ist es wesentlich eine Infrastruktur der Wege zu schaffen, auf denen sich die Gäste problemlos bewegen können (Beschilderung, Begehbarkeit, etc.). Dann spielt es eine wichtige Rolle, dass eine sogenannte „Infrastruktur für den Körper“ vorhanden ist. In erster Linie geht es dabei um die kulinarische Versorgung aber auch um das Anbieten von Rastmöglichkeiten und dergleichen. Als weiterer Punkt ist die „Infrastruktur für Geist und Seele“ notwendig, um neben den körperlichen Bedürfnissen auch die geistig-seelischen Bedürfnisse der Besucher befriedigen zu können. An der Spitze über allem stehen die „Verbindenden Erlebnisse“, die den Besucher erst dazu bringen den Weg überhaupt zu begehen. Mit dieser Konzeption kann sichergestellt werden, dass dem Gast ein Gesamtpaket an Genuss zur Verfügung steht, dass ihn dazu motiviert, die Region immer wieder zu besuchen.
Die Schwerpunkte der aktuellen Förderperiode sind:
- Ausbau und qualitative Verbesserung der Infrastruktur des gesamten Wegenetzes in der Leader Region „Mariazellerland-Mürztal“
- Verbesserung der Versorgungssituation der Wanderer entlang der Wege hinsichtlich Gastronomie und Beherbergung
- Schaffung von Attraktionen bzw. „verbindenden Erlebnissen“ entlang der Wege
- Schaffung eines Qualitätsmanagement-Systems mit klaren Kriterien, um die durchgängige Qualitätsorientierung sicher zu stellen
Daraus abgeleitet ergeben sich folgende Ziele:
- Stärkung der regionalen Identität als Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Region.
- Erhöhung der Identifikation der ortsansässigen Bevölkerung mit dem Thema „Region der Wege“.
- Schaffung von Angebotsbündeln mit Wirkung über die Region hinaus.
- Erhöhung der Verweildauer der Gäste in der Region im Sinne einer Verbesserung der regionalen Wertschöpfung.
- Positionierung der „Region der Wege“ als bedeutende Wanderdestination in Österreich.